Stolzkopf – Schaflkopf – Breitkopf
Drei Brüder, drei Gipfel und ein unvergesslicher Bergtag"
Manchmal muss man eine Tour nicht ganz so machen, wie sie im Wanderführer steht. Wir haben uns bei unserer Wanderung zu den Drei Brüdern deshalb für eine kleine Abkürzung entschieden – und das Mountainbike mitgenommen.
Nicht, weil wir zu bequem zum Wandern sind, sondern weil wir uns damit einen längeren Abschnitt auf der Forststraße ersparen konnten. Denn bis zur Erlhofalm geht es zunächst ein gutes Stück auf der Forststraße bergauf. Mit dem Rad waren wir deutlich schneller unterwegs und konnten uns die Kräfte für den eigentlichen Bergteil aufsparen.
Nicht, weil wir zu bequem zum Wandern sind, sondern weil wir uns damit einen längeren Abschnitt auf der Forststraße ersparen konnten. Denn bis zur Erlhofalm geht es zunächst ein gutes Stück auf der Forststraße bergauf. Mit dem Rad waren wir deutlich schneller unterwegs und konnten uns die Kräfte für den eigentlichen Bergteil aufsparen.

Gut zu wissen
- Länge: Ca. 11 km
- Dauer: 6 Stunden (Aufstieg zur Erholfalm: 1:45 Stunden) - oder wie wir von Kaprun aus mit dem MTB
- Breitkopf: 2.220 m
- Schaflkopf: 2.264 m
- Stolzkopf: 2.120 m
- Erlhofalm: 1.653 m
- Heubergalm: 1.663 m
- Schwierigkeitsgrad: schwer
Mit dem Mountainbike hinauf zur Erlhofalm
Unser Startpunkt ist der Kaprunerhof, zu Fuß wäre es der gebührenpflichtige Wanderparkplatz oberhalb des Ferienhofs Oberreit. Von dort solgen wir der Forststraße durch den Wald bergauf.
Die Strecke führt in zahlreichen Kurven und Kehren nach oben. Immer wieder kommen wir an kleinen Bachläufen vorbei, dazwischen wachsen Wildblumen am Wegesrand. Mit dem Rad lässt sich dieser Teil angenehm bewältigen – und genau dafür haben wir es dabei.
Denn wer die Tour komplett zu Fuß geht, verbringt einen ziemlich großen Teil des Anstiegs auf dieser Forststraße. Wir wollten uns diesen längeren Abschnitt sparen und lieber möglichst viel Zeit auf den schönen Wanderwegen weiter oben verbringen.
Nach einigen Höhenmetern wird der Wald lichter und schließlich erreichen wir die Erlhofalm auf 1.653 Metern – die Alm der Kapruner Bauern.
Und hier verstehen wir sofort, warum die Kühe jeden Sommer hier heraufkommen.
Noch heute verbringen die Kapruner Kühe ihre Sommerfrische auf diesen wunderschönen Almwiesen. Saftiges Grün, klare Bergluft, absolute Ruhe und ringsum die Berge. Wenn man die Tiere so entspannt auf der Weide stehen sieht, könnte man fast ein bisschen neidisch werden.
Wir stellen unsere Mountainbikes bei der Erlhofalm ab – ab jetzt geht es zu Fuß weiter.
Die Strecke führt in zahlreichen Kurven und Kehren nach oben. Immer wieder kommen wir an kleinen Bachläufen vorbei, dazwischen wachsen Wildblumen am Wegesrand. Mit dem Rad lässt sich dieser Teil angenehm bewältigen – und genau dafür haben wir es dabei.
Denn wer die Tour komplett zu Fuß geht, verbringt einen ziemlich großen Teil des Anstiegs auf dieser Forststraße. Wir wollten uns diesen längeren Abschnitt sparen und lieber möglichst viel Zeit auf den schönen Wanderwegen weiter oben verbringen.
Nach einigen Höhenmetern wird der Wald lichter und schließlich erreichen wir die Erlhofalm auf 1.653 Metern – die Alm der Kapruner Bauern.
Und hier verstehen wir sofort, warum die Kühe jeden Sommer hier heraufkommen.
Noch heute verbringen die Kapruner Kühe ihre Sommerfrische auf diesen wunderschönen Almwiesen. Saftiges Grün, klare Bergluft, absolute Ruhe und ringsum die Berge. Wenn man die Tiere so entspannt auf der Weide stehen sieht, könnte man fast ein bisschen neidisch werden.
Wir stellen unsere Mountainbikes bei der Erlhofalm ab – ab jetzt geht es zu Fuß weiter.
Von der Alm hinein ins alpine Gelände
Oberhalb der Erlhofalm führt ein schmaler Wiesenpfad weiter. Zunächst geht es noch ganz gemütlich über die Almwiesen und über einen kleinen Bach. Doch schon bald wird der Weg deutlich anspruchsvoller.
Wir queren Geröllfelder und steigen schließlich eine steile Rinne hinauf zum Sattel zwischen Breitkopf und Schaflkopf. Spätestens hier merkt man: Jetzt sind wir richtig in den Bergen angekommen.
Und dann öffnet sich plötzlich der Blick.
Nach Süden liegen die Hohen Tauern vor uns, nach Norden reicht die Aussicht bis zum Steinernen Meer. Wir bleiben immer wieder stehen – nicht nur zum Verschnaufen, sondern einfach, weil man diese Aussicht in Ruhe genießen möchte.
Wir queren Geröllfelder und steigen schließlich eine steile Rinne hinauf zum Sattel zwischen Breitkopf und Schaflkopf. Spätestens hier merkt man: Jetzt sind wir richtig in den Bergen angekommen.
Und dann öffnet sich plötzlich der Blick.
Nach Süden liegen die Hohen Tauern vor uns, nach Norden reicht die Aussicht bis zum Steinernen Meer. Wir bleiben immer wieder stehen – nicht nur zum Verschnaufen, sondern einfach, weil man diese Aussicht in Ruhe genießen möchte.



Drei Gipfel an einem Tag
Am Sattel angekommen, haben wir die Wahl. Nach links geht es zum Breitkopf auf 2.220 Metern, nach rechts zunächst zum Schaflkopf auf 2.264 Metern und anschließend über den Grat weiter zum Stolzkopf auf 2.120 Metern.
Wir entscheiden uns für die Gipfelrunde.
Der Weg wird nun ausgesetzt und teilweise schmal. Hier ist wirklich Trittsicherheit und Schwindelfreiheit gefragt. Gleichzeitig macht gerade dieser Abschnitt den besonderen Reiz der Tour aus.
Oben am Grat fühlt man sich plötzlich ganz klein zwischen den großen Bergen. Der Blick wandert von Gipfel zu Gipfel und man vergisst fast, wie viele Höhenmeter man eigentlich schon in den Beinen hat.
Wir entscheiden uns für die Gipfelrunde.
Der Weg wird nun ausgesetzt und teilweise schmal. Hier ist wirklich Trittsicherheit und Schwindelfreiheit gefragt. Gleichzeitig macht gerade dieser Abschnitt den besonderen Reiz der Tour aus.
Oben am Grat fühlt man sich plötzlich ganz klein zwischen den großen Bergen. Der Blick wandert von Gipfel zu Gipfel und man vergisst fast, wie viele Höhenmeter man eigentlich schon in den Beinen hat.
Zur Heubergalm – und zur wohlverdienten Jause
Vom Stolzkopf geht es über einen breiten Grasrücken wieder bergab zur Heubergscharte auf 1.915 Metern. Von dort wandern wir über Wiesen und Weiden hinunter bis zur Forststraße und weiter zur Heubergalm auf 1.663 Metern.
Und hier wartet ein weiterer Höhepunkt der Tour auf uns: eine herrliche selbstgemachte Jause.
Nach den Gipfeln und den vielen Höhenmetern schmeckt sie natürlich besonders gut. Wir genießen die Pause, lassen die Eindrücke der Tour noch einmal auf uns wirken und sind uns einig: Genau für solche Momente geht man in die Berge.
Von der Heubergalm folgen wir anschließend wieder dem Forstweg zurück zur Abzweigung Richtung Erlhofalm.
Dort holen wir unsere Mountainbikes und dann geht es entspannt mit dem Rad zurück ins Tal.
Und hier wartet ein weiterer Höhepunkt der Tour auf uns: eine herrliche selbstgemachte Jause.
Nach den Gipfeln und den vielen Höhenmetern schmeckt sie natürlich besonders gut. Wir genießen die Pause, lassen die Eindrücke der Tour noch einmal auf uns wirken und sind uns einig: Genau für solche Momente geht man in die Berge.
Von der Heubergalm folgen wir anschließend wieder dem Forstweg zurück zur Abzweigung Richtung Erlhofalm.
Dort holen wir unsere Mountainbikes und dann geht es entspannt mit dem Rad zurück ins Tal.
Unser Tipp für diese Tour
Für uns war die Kombination aus Mountainbike und Wanderung perfekt. Wir haben uns den langen, eher unspektakulären Abschnitt auf der Forststraße erspart und konnten unsere Energie für den wirklich schönen Teil der Tour aufsparen.
Unser Tipp: Wer die Drei Brüder erwandern möchte und gerne mit dem Mountainbike unterwegs ist, kann das Rad bis zur Erlhofalm mitnehmen. Dort beginnt der eigentliche Wanderteil – und ab diesem Moment wird die Tour landschaftlich immer beeindruckender.
Und vielleicht geht es euch wie uns: Spätestens bei der Erlhofalm werdet ihr euch fragen, ob die Kühe hier oben nicht eigentlich den schönsten Sommerplatz von ganz Kaprun haben.
Unser Tipp: Wer die Drei Brüder erwandern möchte und gerne mit dem Mountainbike unterwegs ist, kann das Rad bis zur Erlhofalm mitnehmen. Dort beginnt der eigentliche Wanderteil – und ab diesem Moment wird die Tour landschaftlich immer beeindruckender.
Und vielleicht geht es euch wie uns: Spätestens bei der Erlhofalm werdet ihr euch fragen, ob die Kühe hier oben nicht eigentlich den schönsten Sommerplatz von ganz Kaprun haben.



