Hotel Kaprunerhof in Kaprun Urlaub für Genießer und Aktivurlauber in den Bergen von Österreich im Hotel Kaprunerhof
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Anklöckler unterwegs in den Räuhnächten

Rauch-Nächte in Kaprun
Die Zeit der Rauhnächte im Salzburger Land

Es gibt eine ganz besondere Zeit im Pinzgau. Zwischen dem 25. Dezember und dem 5. Januar sind die Rauhnächte. Ursprünglich als „Rauchnächte“ bekannt, füllen diese elf Tage und zwölf Nächte die Lücke zwischen dem Mond- und dem Sonnenjahr. Auch Glöckelnächte, Innernächte oder Unternächte genannt. Dem Volksglauben nach geht es in diesen Nächten nicht mit rechten Dingen zu.

Im Hotel Kaprunerhof schätzen wir dieses Brauchtum, denn sie verbindet uns mit unseren Wurzeln. Während draußen die Natur ihre Kräfte sammelt, pflegen wir die Bräuche, die unsere Heimat so einzigartig machen. Kommen Sie zur Ruhe, während wir gemeinsam das Alte verabschieden und das Neue mit Weihrauch und Harzen begrüßen.
Kaprun im Winter

Die 4 wichtigsten Rauhnächte

  • Die Thomasnacht am 21. Dezember
  • Die Christnacht am 24. Dezember
  • Die Silvesternacht am 31. Dezember
  • Die 3-Königsnacht am 5. Jänner
Adventzauber in der Region Zell am See-Kaprun

Uralte Tradition

Solchen Tagen sagt die Mythologie nach, dass sich die normalen Kräfte der Natur außer Kraft setzen und die bösen Geister erwachen. In vielen Kulturen werden deshalb magische Rituale üblich. Auch bei uns im Pinzgau werden diesen 12 Nächten der Tradition nach besonders viel Bedeutung beigemessen. In den Rauhnächten treiben böse Geister ihr Unwesen, haarige Gesellen erwachen zum Leben und die Menschen wandern mit Rauchpfannen durch Haus und Hof. Was es mit diesen Traditionen auf sich hat? Wir erklären es Ihnen.

Die vier wichtigsten Rauhnächte

Rund um den Kaprunerhof finden Sie Routen, die so abwechslungsreich sind wie unsere Weinkarte:

  • Die Thomasnacht (21. Dezember):
    Auch Zeit der Wintersonnenwende und die längste Nacht des Jahres – diese Nacht war ursprünglich dem ungläubigen Thomas gewidmet, einer der 12 Apostel Jesus von Nazare.
  • Die Christnacht (24. Dezember):
    In der sogenannten Virgilnach (vigil:wachen) Christi Geburtsnacht- in dieser Nacht wurde im katholischen Christentum die Nachtliturgie von Mitternacht bis in die frühen Morgenstunden gebetet.
  • Die Silvesternacht (31. Dezember):
    Als Silvester wird der letzte Tag des Jahres bezeichnet, nach dem römisch-katholischen Heiligenkalender ist Papst Silvester der I. († 31.Dezember 335) der Tagesheilige.
  • Die 3-Königsnacht (5. Jänner):
    Das Dreikönigsfest, der Dreikönigstag oder die Theopanie wird heute auch als “Groß-Neujahr” bezeichnet. In Österreich wird dieser Tag auch als Weihnachtszwölfer bezeichnet (der 12. Tag nach dem 1. Weihnachtsfeiertag). Das Fest wird den drei Weisen aus dem Morgenland zugeordnet (Kasper. Melchior und Baltasar), in den Ostkirchen ist dies der Tag der Taufe Christi und Offenbarung der Allerheiligsten Dreifaltigkeit (der Vater, der Sohn und der Heilige Geist).

Bräuche, Mythen und Sagen der Rauhnächte

Wäsche aufhängen? An Weihnachten und Silvester besser nicht!
Der Überlieferung zufolge sollte vor allem an Weihnachten und an Silvester über Nacht keine Wäsche an der Leine hängen. Denn darin könnten sich ungute Geister und negative Energien verfangen, die einem im folgenden Jahr Unglück bringen und das Leben erschweren. Aber das ist ja nicht so schlimm – Weihnachten und Silvester kann viel besser genutzt werden als Wäsche zu waschen.

Perchtenläufe zur Zeit der Rauhnächte
Perchten sind gruselige Gesellen, mit furchterregenden Masken, deren Körper in Fellkleider gehüllt sind und die mit lautem Glockengeläut und Ruten in den Händen durch die Ortschaften ziehen. Laut Volksmund vertreiben die schrecklichen Gestalten die bösen Wintergeister. Auch das Böse im Menschen vertreiben die Perchten durch einem leichten Schlag mit der Rute – somit sind sie eigentlich keine Ungeheuer, vor denen man sich fürchten muss, sie befreien einen eigentlich von bösen Geistern und bringen Glück mit sich.

Ausräuchern von Haus und Hof
Auch das Räuchern vom Haus und dem Grundstück ist in diesen Tagen und Nächten sehr beliebt. Hierbei ziehen Familien mit sogenannten „Rauchpfannen“, gefüllt mit Weihrauch oder diversen Gartenkräutern, durch die eigenen vier Wänden und über das Grundstück, um böse Geister auszuräuchern und Glück für das kommende Jahr ins Haus zu holen.
„Die Rauhnächte im Kaprunerhof zu verbringen, hat etwas Magisches. Man spürt, dass hier Tradition nicht für Touristen inszeniert, sondern mit echtem Bewusstsein gelebt wird. Ein toller Start ins neue Jahr!“
💡Auszug aus den Tipps von unseren Gästen

Zeit für neue Rituale?

Erleben Sie den Jahreswechsel von seiner mystischen Seite. Sichern Sie sich Ihr Zimmer im Hotel Kaprunerhof und lassen Sie sich von der Magie der Rauhnächte verzaubern.