Hotel Kaprunerhof in Kaprun Urlaub für Genießer und Aktivurlauber in den Bergen von Österreich im Hotel Kaprunerhof
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Hochgebirgsstauseen Kaprun

Hochgebirgsstauseen Kaprun
Mooserboden, Wasserfallboden und die Erlebniswelt Strom & Eis

Auf über 2.000 Höhenmetern wartet ein einzigartiger Anblick: die beiden Stauseen Mooserboden und Wasserfallboden mit der 107 Meter hohen und 500 Meter langen Staumauer Mooser-Sperre. In der Erlebniswelt Strom & Eis erleben Sie das Zusammenspiel von Gletscher, dem Bau des Pumpkraftwerks in den 50er Jahren und der Ökostromerzeugung hautnah. Dieses Highlight Kapruns will in Ihrem Urlaub im Hotel Kaprunerhof entdeckt werden!
Hochgebirgsstauseen Kaprun

Gut zu wissen

  • Nationalpark Hohe Tauern
  • Auf über 2.000 Metern Seehöhe
  • Spektakuläre Panoramastraße & Lärchwand-Schrägaufzug
  • Beliebtes Ausflugsziel
  • Einblicke in Wasserkraft und Technik
  • Wanderungen und Bergtouren

Wie erreicht man die Hochgebirgsstauseen Kaprun?

Vom Kesselfall-Alpenhaus, das Sie bequem mit dem Auto erreichen, geht es mit dem Bus durch den Lärchwand-Tunnel. Der Lärchwand-Schrägaufzug, der größte Schrägaufzug Europas, bringt Sie in die Bergwelt Kapruns. Für die letzte Etappe bis zum Mooserboden-Stausee steht wieder ein Busshuttle bereit. Die gesamte Fahrtzeit zu den Hochgebirgsstauseen beträgt rund 45 Minuten. Gerne geben wir Ihnen an der Rezeption Auskunft zu den genauen Fahrtzeiten.
Hochgebirgsstauseen Kaprun

Staudammführung und Erlebniswelt Strom & Eis

Auf über 2.000 Metern Seehöhe angekommen, eröffnet sich mitten in der beeindruckenden Hochgebirgslandschaft der Blick auf den Mooserboden- und den Wasserfallboden-Stausee. Tägliche Staumauerführungen geben spannende Einblicke in das Innere der imposanten Bauwerke. Ebenfalls inklusive: der Besuch der Erlebniswelt „Strom“, in der Sie Wissenswertes über Gletscher, Wasserkraft und moderne Energiegewinnung erfahren.
Wanderungen von den Hochgebirgsstauseen Kaprun

Ausgangspunkt für Wanderungen

Weiter sind die Hochgebirgsstauseen Kaprun ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen in der Kapruner Bergwelt. Vom Mooserboden führt ein gemütlicher Weg zur Fürthermoaralm. Wandert man diesen entlang, kommt man an einem Kräuterlehrpfad vorbei. Weitere Wanderziele sind der Grießkogel oder die Rudolfshütte. Urige Hüttenwirte und Köche in Bergrestaurants kümmern sich um Ihr leibliches Wohl.

Fakten zum Bau und dem Kraftwerk am Mooserboden

  • 287.000 Tonnen Zement
  • 6.700 Tonnen Stahl
  • 4.000 Menschen, die gleichzeitig an der Errichtung arbeiteten
  • Baustelle auf 2.000 Metern Seehöhe
  • 10 % des österreichsichen Stroms kommt aus Kaprun
  • Jährlich wandern 150.000 bis 200.000 Besucher zum Mooserboden

Der Kraftwerkbau am Mooserboden

Die Erbauer der Kapruner Kraftwerke wurden als Helden gefeiert. Der Bau verschaffte Österreich nach dem Krieg Strom und neues Selbstbewusstsein.

"Aus Arbeit und Opfer ein Werk." Diese pathentische Inschrift trägt das Denkmal für die Männer und Frauen, die am Bau der Kraftwerke beteiligt waren. Als "die Helden von Kaprun" wurden Sie bezeichnet. Ihr siegreicher Kapf gegen die Naturgewalten ging als "Mythos von Kaprun" in die Geschichte ein.

Nach dem 2. Weltkrieg herrschte Chaos in ganz Österreich. Kaprun wurde zum Symbol des Wiederaufbaus in ganz Österreich. Es verschaffte dem ganzen Land Selbstvertrauen und Hoffnung. Bis zu 120 Metern hoch und an der Basis bis zu 70 Meter dick sind die drei gewaltigen Mauern, die Limberg-, die Mooser- und die Drossensperre. Was es mit diesem meisterhaften Bauwerk und dem Mythos Kaprun auf sich hat, lesen Sie hier.

Ein Meisterwerk mit Geschichte

Unter schwersten Bedingungen im Hochgebirge wurde das Kraftwerk mit zigtausend Tonnen Stahl und Zement von zahlreichen Arbeitern errichtet. Die Bauleitung unterlag Ernst Rotter, der ein wahres Meisterwerk errichtete. Dieser soll während der gesamten Bauzeit von acht Jahren den Ort Kaprun nie verlassen haben. Wegen seines Ehrgeizes erhielt er den Beinamen "Tauernbüffel".

Bis heute umgibt das Kraftwerk am Mooserboden samt der Stauseen eine mystische Stimmung. Diese entstand durch Presseberichte, Filme und Bücher über den Bau, durch die Geschichten der Arbeiter aus ganz Österreich und durch die Erzählungen prominenter Besucher der Kraftwerke am Mooserboden. Dieser Mythos und die gesamte Geschichte, die hinter dem Kraftwerkbau steckt, zieht nach wie vor zahlreiche Besucher an: Rund 150.000 und 200.000 Besucher erwandern die Kapruner Stauseen pro Jahr.

Vom Plan zum funktionsfähigen Kraftwerk in Kaprun

Der erste konkrete Plan für die Energienutzung in Kaprun entstand bereits 1928 bei der Firma AEG in Berlin. Wegen technischer und finanzieller Probleme musste man die Idee aber bald wieder aufgeben.

Nach dem Anschluss an Deutschland inszenierten die neuen Machthaber einen pompösen Spatenstich. Während des Krieges wurde vor allem an der Infrastruktur gearbeitet, an Straßen, Seilbahnen, Arbeiterlager und Druckstollen. Mithilfe eines provisorischen Damms und einer Rohrleitung aus Holz konnte man bereits 1944 ein wenig Strom erzeugen. Die Kriegsjahre ließen den Bau jedoch fast zum Erliegen kommen. Es mangelte an Material und die Zwangsarbeiter waren schlecht ernährt und meist gesundheitlich angeschlagen. Viele kamen beim Bau des Kraftwerks durch Unfälle oder Erkrankungen ums Leben.

1947 wurden die Tauernkraftwerke gegründet. Nun konnten die Arbeiten richtig starten. Ermöglicht wurde das durch die amerikanische Finanzhilfe. 1951 war die Limbergsperre fertig. Im Jahre 1955 folgten dann die Mooserboden- und die Drossensperre. Am 23. September 1955 wurde das Kraftwerk in Kaprun offiziell in Betrieb genommen.

Vor dem Krieg hatte Kaprun 700 Einwohner, 20 Jahre später waren es aufgrund des Kraftwerkbaus 2.500. Es gibt kaum einen Kapruner, dessen Vorfahren nicht am Kraftwerkbau direkt oder indirekt mitbeteiligt waren. Das Kraftwerk bei den Stauseen in Kaprun ist ein Teil unserer Geschichte – und zudem ein wunderschönes und spannendes Ausflugsziel.