Wandern und Bergsteigen im Nationalpark “Hohe Tauern”
16. September 2011
Wilde Urlandschaft und bergbäuerliche Kulturlandschaft.
Das sind die beiden Gesichter des Nationalparks Hohe Tauern. Mit 1.856 km² Fläche ist er das bei weitem größte Naturschutzgebiet im gesamten Alpenraum. Das Schutzgebiet erstreckt sich über weite alpine Urlandschaften wie Gletscher, Felswände und Rasen sowie über die über Jahrhunderte sorgsam und mühevoll gepflegte Almlandschaften.
Der Nationalpark Hohe Tauern wurde 1981 eingerichtet und ist somit Österreichs erster Nationalpark. Während der folgenden Jahre hat sich das Schutzgebiet, an welchem die drei Bundesländer Kärnten, Salzburg und Tirol beteiligt sind, zum flächenmäßig größten geschützten Naturraum der Alpen entwickelt.
Wanderer, Bergsteiger und Trekker finden hier beste Bedingungen: gut markierte Wege und Alpinsteige, bewirtschaftete Almen und Berghütten. Unzählige Routen laden ein, die Bergwelt der Hohen Tauern zu entdecken. Täglich gibt es geführte Ganz- und Halbtagestouren mit den Nationalparkrangern. Auch mehrtägige Trekkingtouren mit Gepäckstransport können gebucht werden.
Lehrwege im Nationalpark
Im Nationalpark Hohe Tauern werden eine Reihe von Lehrwegen angeboten, die viel Wissenswertes über die Natur- und den Kulturraum vermitteln. Lehrwege sind das Fenster zur Natur, sie zeigen das, was dem vorübereilenden Auge sonst verborgen bliebe. Einige dieser Wege befinden sich im Tal und sind leicht begehbar, andere führen durch die Almregion bis hinauf zu den Gletschern.
Ungezähmte Wildnis aus Arktis, Tundra und Taiga.
Land aus Bauernhand
im Einklang mit der Natur.
Die Außenzone des Nationalparks ist ein Eldorado für genüssliche Wanderungen inmitten einer Landschaft, welcher der Mensch trotz mühevollster Arbeit stets freundschaftlich gesinnt war und die er immer zum Überleben gebraucht hat. Bergmähder in voller Blütenpracht, kräftige und gesunde Haustiere, schmackhafte Almprodukte, Almhütten und Kapellen, glasklare Luft und völlige Abgeschiedenheit vermitteln ein archaisches Bild einer Landschaft, in der es sich lohnt ein wenig zu verweilen.