Der Kaprunerhof

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„Es kommt nicht nur auf die „Hardware“, sondern auch auf die „Software“ an!“ – Stefan Unterkofler im Gespräch26. 03. 2015

Zusammen mit seiner Frau Anna führt Stefan Unterkofler das Hotel Kaprunerhof am Fuße des majestätischen Kitzsteinhorns. Das gemütliche Urlaubszuhause besticht durch seine familiäre Atmosphäre, die persönliche Note der Gastgeber und durch den hohen Qualitätsanspruch. Warum das so ist, mit welcher Begeisterung Stefan seiner Arbeit nachgeht und wie die Zukunft des Kaprunerhofs aussieht, erzählt Stefan in einem ganz persönlichen Gespräch.

Schon quasi von Kindesbeinen an ist Stefan Unterkofler in der Gastronomie aktiv. „Der Beruf wurde mir praktisch in die Wiege gelegt.“, erzählt Stefan. Er wuchs im elterlichen Hotelbetrieb auf, begann mit 15 Jahren eine Lehre in einem hervorragenden österreichischen Hotel und arbeitete nach Lehrabschluss für einige Saisonen in der Schweiz und in Deutschland um Erfahrung zu sammeln. „Und als ich dann meine Frau Anna gefunden habe, die ebenfalls in der Gastronomie aufgewachsen ist, stand für uns eigentlich schon fest, dass wir uns früher oder später einmal selbstständig machen werden.“

Der Mann für alle Fälle

Und das Paar hat sein Ziel erreicht: Heute führt es erfolgreich und mit viel Engagement den Kaprunerhof. Stefans Aufgabenbereich ist dabei sehr vielfältig. Einen Großteil der Zeit ist er an der Rezeption und in den Gasträumlichkeiten des Hauses anzutreffen, pflegt dort den direkten Kontakt zu den Gästen, gibt Ausflugstipps oder hält ein nettes Schwätzchen. Er kümmert sich um die Aufgabenzuteilung der Mitarbeiter sowie die Technik und die Instandhaltung des Hauses. Zudem ist er viel unterwegs, um den Kaprunerhof auf zahlreichen Tourismus-Messen von Deutschland bis Luxemburg vorzustellen. „Eigentlich bin ich der Mann für alles“, fasst Stefan mit einem Schmunzeln im Gesicht zusammen.

Die Hotellerie ist nicht mehr wie vor 20 Jahren

„In unserem Beruf wird es nie langweilig. Am meisten fasziniert mich die Herausforderung, unserem Hotelgast ein perfektes Umfeld für die wichtigste Zeit des Jahres zu bieten, nämlich die erholsame Urlaubszeit.“, erklärt Stefan. Doch die Arbeit im Hotel stellt ihn auch oft vor Herausforderungen. „Die Arbeit in der Hotellerie hat sich verändert. Die Gäste von heute kann man nicht mit Gästen von vor 20 Jahren vergleichen. Die Qualität muss zu 100% passen, sei es in den Zimmern, in der Küche, im Wellnessbereich oder was die Freundlichkeit der Mitarbeiter anbelangt. Kleine Fehler werden sofort mit Einträgen auf den Bewertungsplattformen bestraft.“ Abseits der alltäglichen Aufgaben warten auch besondere Arbeiten auf Stefan: „Im Moment planen wir ein Hallenbad und einen neuen Terrassenbereich. Diese nicht alltäglichen Herausforderungen machen mir besonders viel Spaß!“

Über die inneren Werte des Hotels

„Jeden Cent wert…“, „Nettes, modernes und persönlich geführtes Hotel“, „Vier Sterne buchen und fünf Sterne genießen“ – zahlreiche Bewertungen auf der Hotelplattform Holidaycheck loben den Kaprunerhof. Wofür die Gäste das Hotel besonders lieben? „Ich denke, wir haben eine gute Mischung aus österreichischer Tradition und dem „neuen“ Lifestyle gefunden.“, meint Stefan. Doch wie er ebenfalls sagt, kommt es in der Hotellerie nicht nur auf die „Hardware“, sondern auch auf die „Software“ an. „Wir haben viele Mitarbeiter, die uns und unsere Gäste schon seit Jahren begleiten. Diese Mitarbeiter sind einer der Hauptgründe, dass wir uns über so viele Stammgäste freuen dürfen.“ Und auch die Region lässt das Urlauberherz höher schlagen. „Unsere Region Zell am See-Kaprun ist einzigartig. Mit dem Kitzsteinhorn-Gletscher, dem Zeller See und den vielen Ausflugsmöglichkeiten ist sie für mich eine der schönsten Landschaften überhaupt“, schwärmt Stefan.

Ein Blick in die Zukunft

Zwar kann keiner die Zukunft vorhersagen, dennoch steht eines für Stefan bereits fest: „Ich werde der Gastronomie immer treu bleiben. Und wenn wir unsere Hausaufgaben so wie jetzt auch weiterhin ordentlich machen, wird der Kaprunerhof auch in Zukunft noch ein beliebtes und gut gebuchtes Hotel in der Region Zell am See-Kaprun sein.“ Und wer weiß, vielleicht treten die drei Kinder von Anna und Stefan in ihre Fußstapfen. „Das wünscht sich jeder Selbständige, dass die Kinder das Erbe der Eltern antreten, aber erzwingen kann man nichts.“ Der älteste Sohn Stefan besucht bereits die Hotelfachschule, der zweite Sohn Anton möchte gerne Koch werden. „Im Moment stehen die Karten nicht so schlecht!“, lacht Stefan.

Papa, Ehemann und Motorrad-Fan

Die Familie Unterkofler lebt das ganze Jahr über im Hotel. Einerseits bringt dies viele Vorteile mit sich, anderseits hat es auch zum Nachteil, dass Arbeit und Privatleben schwer getrennt werden können. „Meine Frau und ich kennen das ja schon von unserer Kindheit her. Wir haben für uns eine gute Aufteilung gefunden, damit das Privatleben nicht zu kurz kommt.“ Im Winter findet der Hotelier Ausgleich beim Skifahren, im Sommer trifft man Anna und Stefan mein Joggen in der Region an. „Vor zwei Jahren habe ich mir einen Kindheitstraum erfüllt und mir eine nette Harley gekauft. Man braucht gewisse Gegensätze zum Abschalten, um die nötige Energie für den Alltag zu sammeln.“ Und wie man im Hotel zu spüren bekommt, funktioniert dieser Ausgleich bei Stefan Unterkofler sehr gut!

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