Der Kaprunerhof

0043 6547 7234 Arrival
« Home

Content:

Der Kraftwerksbau am Mooserboden gab Österreich wieder Hoffnung

01. August 2011

Die Erbauer der kapruner Kraftwerke wurden als Helden gefeiert. Der Bau verschaffte Österreich nach dem Krieg Strom und neues Selbstbewusstsein.

“Aus Arbeit und Opfer ein Werk.” Diese pathentische Inschrift trägt das Denkmal für die Männer und Frauen, die am Bau der Kraftwerke beteiligt waren. Als “die Helden von Kaprun” wurden Sie bezeichnet. Ihr siegreicher Kapf gegen die Naturgewalten ging als “Mythos von Kaprun” in die Geschichte ein.

Nach dem 2. Weltkrieg herrschte Chaos in ganz Österreich. Kaprun wurde zum Symbol des Wiederaufbaus in ganz Österreich. Es verschaffte dem ganzen Land Selbstvertrauen und Hoffnung. Bis zu 120 Metern hoch und an der Basis bis zu 70 Meter dick sind die drei gewaltigen Mauern, die Limberg-, die Mooser- und die Drossensperre. 287.000 Tonnen Zement und 6.700 Tonnen Stahl sollen verarbeitet worden sein. Bis zu 4.000 Menschen arbeiteten gleichzeitig auf der Baustelle. Unter schwierigesten Bedingungen im Hochgebirge auf 2.000 Meter Seehöhe wurde unter der Bauleitung von Ernst Rotter ein wahres Meisterwerk errichtet. Dieser soll während der gesammten Bauzeit von 8 Jahren Kaprun nie verlassen haben. Durch seinen Ergeiz erhielt er den Beinamen “Tauernbüffel”.

Der Mythos Kaprun entstand durch Pressebrichte, Filme und Bücher über den Bau, durch die Geschichten der Arbeiter aus ganz Österreich und darüber hinaus durch die vielen prominenten Besucherder Kraftwerke.

Noch heute ist das Kaftwerk in den Schulstoff eingebunden und verzeichnet jährlich zwischen 150.000 und 2000.000 Besucher. 10% des österreichischen Stroms kommt aus Kaprun.

Der erste konkrete Plan für die Energienutzung in Kaprun entstand bereits 1928 bei der Firma AEG in Berlin. Man wollte das Wasser der Tauern in sogenannten Hangkanälen sammeln und dem Kraftwerk in Kaprun zuführen. Es wurde zwar ein Probekanal gebaut, wegen technischer und finanziella Probleme musste man die Idee aber bald wieder aufgeben.

Nach des Anschlusses an Deutschland inszenierten die neuen Machthaber einen pompösen Spatenstich. Wärend des Krieges wurde vor allem an der Infrastruktur gearbeitet. Es entstanden Straßen, Seilbahnen, Arbeiterlager und Druckstollen. Mithilfe eines profisorischen Damms und einer Rohrleitung aus Holz konnte man 1944 in bescheidenen Ausmaß Strom erzeugen. Die Kriegsjahre ließen den Bau jedoch fast zum Erliegen kommen. Es mangelte an Material. Außerdem waren die Zwangsarbeiter während des Krieges waren schlecht ernährt und meist gesundheitlich angeschlagen. Viele mussten beim Bau durch Unfälle und Erkrankungen ihr Leben lassen.

1947 wurden die Tauernkraftwerke gegründet. Nun konnten die Arbeiten richtig losgehen. Möglich war das dank der amerikanischen Finanzhilfe. 1951 war die Limbergsperre fertzig. 1955 die Mooser- und die Drossensperre. Am 23. September 1955 wurde das Kraftwerk offiziell in Betrieb genommen.

Vor dem Krieg hatte Kaprun 700 Einwohner, 20 Jahre später waren es aufgrund des Kraftwerksbau 2.500. Es gibt kaum einen Kapruner, dessen Vorfahren nicht am Kraftwerksbau direkt oder indirekt mitbeteiligt war.

Kaprun 1

Kaprun 2

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Ihre persönlichen Daten

Ihr Kommentar

Non-binding inquiry online booking
Hotel in Kaprun, Salzburg : Sport-, Ski- & Wellness in Kaprun am Kitzsteinhorn

Non-binding inquiry