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Die Krimmler Wasserfälle – Heilquelle der Alpen

29. August 2011

Die Krimmler Wasserfälle sind mit ihrer beein druckenden Fallhöhe von 380 m die fünfthöchsten Wasserfälle der Welt. Sie gehören mit ca. 350.000 Besuchern pro Jahr zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Österreichs.

Ein vom Österreichischen Alpenverein (OeAV) geschaffener Wanderweg führt direkt an dieses atemberaubende Naturschauspiel heran und gibt einzigartige Einblicke frei. Erleben Sie den erfrischenden Sprühregen und die imposante Kraft des Wassers inmitten der traumhaften Kulisse des Nationalparks Hohe Tauern.

Die Krimmler Wasserfälle in Verbindung mit der WasserWunderWelt Krimml sind ein perfektes Tagesausflugsziel für Familien. Bereits in der WasserWunderWelt erhält man interessante Einblicke in die Faszination Wasser. Weiter geht es dann zum Informationsplatz des OeAV Sektion Warnsdorf/Krimml, wo man alles Wissenswertes zum Thema Nationalpark: Gletscher, Wasserfälle, Nationalpark, Almwirtschaft, Mineralien, Flora und Fauna, Wasserfallweg,… findet.

 

Entlang des leicht begehbaren und perfekt ausgebauten Krimmler Wasserfallweges erlebt man die imposanten Wassermassen und die Wasserkraft hautnah. Abgerundet wird der Tag mit einer Einkehr in einem der Gasthöfe entlang des Weges.

Das Europäische Naturschutzdiplom

Schon im vorigen Jahrhundert zeigte sich, dass die Krimmler Wasserfälle nicht nur Naturliebhaber, sondern auch Intere-ssenten für die Nutzung der beträchtlichen Wasserenergien anzogen. Die Ideen reichten von Bau eines Stausees bis zur Überleitung des Wassers in benachbarte Täler. Um eine Vernichtung der Wasserfälle durch solche Projekte zu verhindern, schaltete sich schon früh der Österreichische Naturschutzbund ein.

Bereits 1958 erklärte die Salzburger Landesregierung das Krimmler Achental zum Landschaftsschutzgebiet und nur drei Jahre später die Wasserfälle zum Naturdenkmal.

 1967 wurde den Krimmler Wasserfällen vom Ministerkomitee des Europarates das „Europäische Diplom für Naturschutz” verliehen.

Um diese Auszeichnung auf Dauer zu sichern, erwarb der Österreichische Alpenverein zu Beginnder 90er Jahre ein rund 7 Hektar großes Grundstück am Wasserfallboden. Dadurch konnte u.a. eine informative Eintrittssituation mit einer Reihe von Schautafeln geschaffen werden. Aufgrund der vielen Bemühungen wurde das Europadiplom 2001 wieder verlängert.

 Seit 1983 sind die Krimmler Wasserfälle Teil des Nationalparks Hohe Tauern und unterliegensomit dem Nationalparkgesetz, welches den Schutz der Schönheit und Ursprünglichkeit derLandschaft zum Ziel hat.

Hydrologische Daten – Pegel Krimmler Ache

Die Wassermenge hängt mit dem Einzugsgebiet der Krimmler Ache(110,7 km2) zusammen. Ca. 12 % davon sind vergletschert. Damit ist die Krimmler Ache ein typischer Gletscherbach mit stark wechselnder Wasserführung während des Tages und auch im Jahresablauf.

 So fließt z.B. in den Monaten Juni und Juli das 30 bis 40fache der Februarmenge. Da das Schmelzwasser vom Gletschertor bis zu den Fällen (=18 km) 9 – 12 Stunden braucht, tritt das Tagesmaximum des Abflusses zwischen 21 und 24 Uhr auf.

Aus der Geschichte des Wasserfallweges

 

Bereits im Jahre 1835 ließ Ignaz von Kürsinger einen Treppengang auf dem linken Ufer der Ache bis zum oberen Rand des untersten Falls errichten, damit Reisende ohne große Mühe mehr von den Krimmler Wasserfällen sehen konnten. Der neue Krimmler Wasserfallweg der Sektion Warnsdorf
Im Jahr 1900 beginnt die Sektion Warnsdorf mit dem Bau eines neuen Wasserfallweges, weil der bestehende in sehr schlechtem Zustand war. Außerdem hatte sich die jährliche Besucherzahl mit der Eröffnung der Pinzgauer Lokalbahn auf „Tausende und Zehntausende Personen“ gesteigert. Die Kosten für den Bau wurden auf 20.000 Kronen geschätzt. Der Rohbau des neuen Wasserfallweges mit mehr als 4000 m Länge und einer Höhen-differenz von mehr als 400 m wurde in der zweiten Novemberhälfte vollendet.

 Bei der Eröffnung bedankte sich die Sektion bei denen, die den Weg finanziert haben – beim Gesamtverein, bei der Gemeinde Krimml, der Sparcasse Zell am See, beim k. k. Eisenbahnministerium und bei „edlen Naturfreunden“. Dass die Finanzierung doch nicht ganz glatt gelaufen ist und dass leere Kassen keine Erscheinung der Gegenwart sind, belegt diese Textstelle: „…und verzeichnen mit Bedauern, daß uns das Land Salzburg die erbetene Subvention von 2500 Kronen im Vorjahre nicht bewilligt hat. In einer Zuschrift des Landes-Ausschusses wird allerdings versichert, daß das Subventionsgesuch nur derzeit infolge finanzieller Bedrängnis zurückgestellt worden sei, sodaß wir die Hoffnung nicht aufgeben noch eine Landes-Subvention zu erreichen.“

G`sund durchatmen – „Naturheilmittel Krimmler Wasserfälle”

Die Nähe zu den Wasserfällen wirkt sich positiv auf Ihr Wohlbefinden und Ihre Gesundheit aus, das haben wissenschaftliche Untersuchungen, die an den Krimmler Wasserfällen durchgeführt wurden, ergeben. Zurückgeführt wird dies auf die hohe Konzentration an negativen Luftionen in der Umluft des Wasserfalls. Sie stimulieren das Immunsystem, führen zu einer nachhaltigen Verbesserung der Atemwege, wirken sich positiv auf die Lungenfunktion aus und verringern die Anfallhäufigkeit bei Allergikern und Asthmatikern.

 Abhängig vom Standort findet man in der Atemluft etwa 300 bis 3000 Ionenpaare pro Kubikzentimeter, in unmittelbarer Wasserfallnähe werden Werte bis 70000 gemessen. Gesund für den Menschen sind sogenannte „leichte” Luftionen, die in der Regel aus negativ geladenen Sauerstoffmolekülen bestehen, die sich an Wassertröpfchen anlagern können und dann eine besonders hohe Konzentration und damit medizinische Wirksamkeit erlangen. 

Medizinische Wirksamkeit können diese negativen Luftionen insbesondere über den Atemtrakt erlangen. Studien haben gezeigt, dass die inhalierten Luftionen größtenteils bereits im Bereich der Nasenwege ihre Ladung an die Schleimhäute abgeben. Negative Luftionen beschleunigen die Schlaggeschwindigkeit der Flimmerhärchen in der Nasenschleimhaut. Dadurch kommt es zu einer wesentlich stärkeren Reinigungswirkung der Nasenschleimhaut und der Schleimhäute des Atemtraktes.

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