Der Kaprunerhof

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1. Mai – Tag der Arbeit

01. Mai 2012

Seit 6:00 Uhr Morgens zieht die Musikkapelle durch Kaprun um den sogennannten 1. Mai Weckruf zu starten. Ausklingen wird das Spektakel dann ab 11:00 Uhr Vormittags mit dem Maifest am Salzburger Platz. Musik, Tanz, Grillspezialitäten und natürlich auch frisch gezapfte Krüge mit Bier machen den 1. Mai zu einem beliebten Feiertag bei Jung und Alt.

Die Idee des 1. Mai als “Tag der Arbeit” zu feiern stammt ursprünglich aus Amerika. Dort beschloss eine Arbeitervereinigung einen sozialen Feiertag einzuführen. Mit dem Ruhetag wollten sie zudem demonstrieren, dass die Maschienen one sie still stehen würden…

1933 wurde der 1. Mai in Deutschland zum gesetzlichen Feiertag.

Der Brauch entstannt bereits anno 1200. man feierte den 1. Mai mittels grünen Zweigen und Maien (Bäumchen), die während des Maibegrüßens als “Schmuckmaien” dienten oder als Ehren- oder Leibesmaien verschenkt wurden. Sie sind die historischen Vorläufer des Maibaums.

Der Maibaum…

Als “Maien” wurde ursprünglich die Birke erkoren. Weil diese als erster Baum aus der Winterstarre erwacht. Die Bike gilt daher als Symbol für Kraft und Anmut, Lebenswillen und Trost, Licht sowie Heiterkeit.

Heute wird aber auch gerne eine Fichte als Maien verwendet. Sie treibt im Wonnemonat Mai aus. Sie gilt daher als festliches Symbol für die Ankunft des Lichtes wie der Wärme.

Das Aufstellen des Maibaumes (und dessen Tafeln), geschmückt mit grünem Kranz und bunt wehenden Bändern ist in ganz Österreich Brauch. Ursprünglich galt er als Ehrenzeichen für Mödchen (bzw. Honoratioren). Anno 1466 wurde der Maibaum in Österreich erstmalig belegt. Bereits im 17 Jhdt. wurde er damals jedoch verboten. Ab den 19. Jhdt. schaffte er erneut seinen Durchbruch, dieser Brauch hält sich bis heute.

Maibäume wurden früher traditionell stets in der Walpurgisnacht geschlagen. Der Baum musste so fallen, dass die Spitze unbeschädigt blieb. Auf geschmückten Pferdevierspännern wurde er ins Dorf gezogen, oft begleitet von der Musikkapelle und vielen Schaulustigen.

Unmittelbar nach dem Fällen wird der Baum eschäpst.  Ohne Baum-Bewachung wird man aber in solchen Fällen kaum das Auslangen finden, denn irgenwo in der Nachbarschaft warten Burschen nur darauf, dass der Maibaum, der da so sorglos vorbereitet wird, einen Augenblick ohne Bewachung danieder liegt – und schon packen sie tatkräftig schemenhaft zu …..

Wurde der Baum nicht gestohlen, oder wird er gegen ein Faß Bier von den Baumdieben wieder zurückgebracht kann das aufrichten beginnen. Am Salzburger Platz wird er in Kaprun aufgestellt. Mit Hilfe von Stangen und vieler Männer mit gewaltiger Muskelkraft, sowie massiven Balken zum Sichern und Stützen kommt der Baum zum stehen.

Die Maibaum-Magie:

Krone – hier wohnen die guten Geister. Fehlt der grüne Gipfel ist der Baum entmachten, seelenlos und kraftlos.

Kranz- das wiebliche Element. Fehlt der Kranz, so hat der Baum sein Fruchtbarkeitssymbol eingebüßt.

Bänder am Kranz – der Segen des Gedeihens.

Symbolschilder-  Sinnbilder des döfrlichen Lebns, Bauernstand, Brauchtum, Handwerk usw.

Stamm – Kraft und Gesundheit. Die Rinde muß ab, damit sich die Hexen und bösen Geister nicht in Gestalt von Käfern darin verstecken können.

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